Der Nachweismakler

Wüss­ten Sie, wie Sie sich selbst und Ih­ren Käu­fer vor dem Super-Gau be­wah­ren?

Wann über­schrei­tet ein Mak­ler die rote Li­nie?

Hier ist, wie Sie den Wolf im Schafs­pelz ent­lar­ven.

Pas­sen Sie gut auf Ih­ren Beton-Gold-Tresor auf und le­sen Sie auf­merk­sam. Das nach­fol­gende Fall­bei­spiel liegt mir be­son­ders am Her­zen und dass Sie dar­über Be­scheid wis­sen und vor­ge­warnt sind!

Es han­delt vom Nach­weis­mak­ler.

Goo­geln Sie die­ses Wort „Nach­weis­mak­ler“ ein­mal (http://www.hildebrandt-maeder.de/sites/Maklerseite.php?mehr=10)

Hört sich harm­los an, ist vom Ge­setz­ge­ber er­laubt – und kann Ih­nen, ohne dass Sie eine Ah­nung ha­ben, ei­nen di­cken Strich durch Ihre (Verkäufer-)Rechnung ma­chen.

Da­mit Sie ihn so schnell wie mög­lich er­ken­nen, die­sen Nach­weis­mak­ler, ich nenne ihn den

 Wolf im Schafs­pelz,

wenn er bei Ih­nen auf­kreuzt und größ­ten fi­nan­zi­el­len Scha­den, den Super-Gau für Sie als pri­va­ten Haus­ver­käu­fer, an­rich­tet, da­für die nach­fol­gende Schil­de­rung, die mir ak­tu­ell ein No­tar be­rich­tete:

Der Nachweis-Makler sucht Ob­jekte aus den pri­va­ten Zei­tungs­an­zei­gen her­aus, ruft die In­se­ren­ten an, die ihr Haus pri­vat ver­kau­fen wol­len,

  • macht Be­sich­ti­gungs­ter­mine aus,
  • schaut sich da­nach das Ob­jekt an,
  • macht auch gleich vom Ob­jekt Fo­tos,
  • ver­langt Un­ter­la­gen wie z. B. Grund­riss und La­ge­plan,
  • er­stellt dann dar­aus ein Ex­posé
  • und an­non­ciert das Ob­jekt in der Zei­tung.

Mel­den sich dar­auf­hin bei ihm In­ter­es­sen­ten, hän­digt er ih­nen das Ex­posé plus An­schrift der Ver­käu­fer aus. We­sent­lich ist da­bei, dass er das nur ge­gen Un­ter­schrift plus Adres­sen­an­ga­ben der In­ter­es­sen­ten tut. Zur Be­sich­ti­gung geht er gar nicht mehr mit.

Die In­ter­es­sen­ten tau­chen ganz harm­los bei den Ver­käu­fern auf. Diese wis­sen nicht, dass da jetzt ein Mak­ler da­zwi­schen ist. Der Mak­ler be­ob­ach­tet den Fort­gang und er wird hin und wie­der mal bei den Ver­käu­fern an­ru­fen, um sich, ganz harm­los, nach dem Stand der Dinge zu er­kun­di­gen.

Weil die Ver­käu­fer so nett sind, so ver­mute ich, denn an­ders kommt er ja nicht an die wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen, tei­len sie dem Mak­ler mit, dass sie jetzt ei­nen Kauf­in­ter­es­sen­ten hät­ten.

Der ge­schickte Nach­weis­mak­ler er­fährt na­tür­lich den Na­men. Viel­leicht fragt er „hilfs­be­reit“, ob er ih­nen denn ei­nen No­tar emp­feh­len dürfe und er­fährt so, dass sie be­reits den No­tar XY be­auf­tragt hät­ten. Da­mit weiß er das We­sent­li­che, um eine Rech­nung an den Käu­fer, wel­cher sein In­ter­es­sent ist, zu stel­len.

Im Falle des be­rich­ten­den No­tars wurde die Rech­nung ei­nen Tag zu früh ge­stellt, so­dass die Kauf­in­ter­es­sen­ten noch von ih­rer Kauf­ab­sicht zu­rück­tre­ten konn­ten. Denn eine Mak­ler­ge­bühr in Höhe von circa 12.000 € zu­sätz­lich zu ih­rer Fi­nan­zie­rung konn­ten sie sich nicht leis­ten.

Er­geb­nis: Der Ver­käu­fer ver­lor durch das un­ge­be­tene Ein­grei­fen, das Ein­schlei­chen des Mak­lers, den po­ten­zi­el­len Käu­fer. So­mit konnte er seine Ver­kaufs­be­mü­hun­gen nach die­sem schlim­men Rein­fall noch ein­mal neu auf­rol­len.

Darum, neh­men Sie es ernst, über­le­gen Sie es gut, wem Sie Ihre Tür öff­nen! Sor­tie­ren Sie Per­so­nen, die kei­ner braucht, be­reits im 1. Te­le­fo­nat aus!

Merke: Nicht je­der Mak­ler ist ein Nach­weis­mak­ler, aber je­der Nach­weis­mak­ler ver­hält sich so, wie oben be­schrie­ben. Falls Ih­nen ein Mak­ler über die Schwelle kommt, dann nur ei­ner, den Sie sel­ber ge­wählt und ins Haus be­stellt ha­ben.

Fa­zit:

  • Seien Sie wach­sam wäh­rend Ih­rer ge­sam­ten Haus­ver­kaufs­phase.
  • Las­sen Sie es nicht zu, dass ein Mak­ler zu Ih­nen ins Haus kommt,
  • sehr freund­lich und ent­ge­gen­kom­mend auf­tritt,
  • Ih­nen ver­si­chert, dass er gar kei­nen Ver­trag mit Ih­nen ab­schlie­ßen will,
  • son­dern nur Ihr Ob­jekt mal an­se­hen möchte
  • und die Fo­tos als auch Un­ter­la­gen doch nur braucht, um sie sei­nen Kun­den vor­zu­le­gen.
  • Seine bö­sen Ab­sich­ten ver­schweigt er!
  • Wenn Sie ohne Un­ter­stüt­zung ei­nes Makler-Experten nicht aus­kom­men, be­auf­tra­gen Sie ei­nen Ih­rer Wahl.
  • Er­spa­ren Sie sich bitte viel Är­ger und die fi­nan­zi­elle Bruch­lan­dun­gen, in­dem Sie kei­nen Nach­weis­mak­ler über Ihre Schwelle las­sen!

 

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Be­wer­tun­gen, Durch­schnitt: 3,67 von 5)
Loa­ding...