Gut geplant ist halb verkauft

Für alle meine Texte gilt, was ich über „Häu­ser“ schreibe, hat auch Gül­tig­keit für „Ei­gen­tums­woh­nun­gen“.

Wie Sie Ih­ren Haus­ver­kaufs­preis ver­dop­peln

Sie kön­nen die ge­samte Hauseigentümer-Literatur rauf- und run­ter­le­sen, um al­les über den rich­ti­gen, pro­fi­mä­ßi­gen Haus­ver­kauf zu er­fah­ren.

Aber wol­len Sie das?

Für die­je­ni­gen, die hier „ja“ sa­gen, die gute Nach­richt:

Für ei­nen der nächs­ten Bei­träge habe ich ei­nen gro­ßen „LINK‑Fundus“ in Vor­be­rei­tung. In die­sem kön­nen Sie nach Her­zens­lust nach in­ter­es­san­ten Bü­chern für das „pri­vate Haus­ver­kau­fen“ stö­bern.

Und die an­dere Gruppe, die ein­fach nur ihr Haus zum höchst­mög­li­chen Ge­winn ver­kau­fen will und das ganze auch noch schnell und rei­bungs­los, hier die gute Nach­richt:

Wenn Sie alle Tipps aus mei­nen Bei­trä­gen her­aus­le­sen, be­nö­ti­gen Sie kaum an­dere In­for­ma­tio­nen.

Vor­weg eine kleine Frage:

Was haben alle großen Weltkonzerne gemeinsam?

Hier alle Ant­wor­ten auf Ihre Fra­gen, die Sie bei Ih­rem pri­va­ten Haus­ver­kauf
be­schäf­ti­gen: „11 Gol­dene Mak­ler­re­geln“. 

Also, ich spre­che hier von den ganz be­son­ders er­folg­rei­chen wie z. B. McDonald’s, Coca-Cola, Volks­wa­gen usw.

Meine Ant­wort:

Sie alle sind so groß ge­wor­den, weil in ih­ren ent­spre­chen­den Ab­tei­lun­gen die bes­ten Kräfte sit­zen, die nur für die Stra­te­gie und Pla­nung zu­stän­dig sind.

Nun, Sie wol­len ja „nur“ ein Haus ver­kau­fen. Aber ich kann Ih­nen ver­si­chern, das, was im Gro­ßen statt­fin­det, müs­sen Sie ein­fach nur auf das Kleine über­tra­gen, näm­lich auf Ih­ren pri­va­ten Haus­ver­kauf.

Ihre Pla­nung und Stra­te­gie sollte u. a. be­inhal­ten:

ei­nen kla­ren Ent­schluss zum Ver­kauf

Un­ter­la­gen zu­sam­men­tra­gen (dazu mehr im nächs­ten Bei­trag)

zuerst überlegen – dann handeln

Lang­sam über eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung des Prei­ses nach­den­ken:

Da­bei müs­sen Sie an drei Dinge den­ken:

  1. Lage (in je­der Stadt gibt es 1A-Lagen, aber auch die 2B-Lagen)
  2. Markt­si­tua­tion (s. u. „DM-Tausch ge­gen Euro“)
  3. Zu­stand des Ob­jek­tes

Immobilien-Finanzierung
Je­des Haus hat ei­nen Schwach­punkt!! Ich wie­der­hole: je­des Haus!

Dar­auf be­son­ders hin­wei­sen, gleich am An­fang, das er­spart Ih­nen viel Är­ger und Geld für An­walts­kos­ten.

Das ist eine der „Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“.

Ge­nauso we­nig näm­lich, wie man Ih­nen die schlechte Lage zum Vor­wurf ma­chen kann, kön­nen Sie dem Aal die Glit­schig­keit vor­wer­fen. Die Dinge sind wie sie sind.

Der Stand­ort ih­res Ob­jek­tes lässt sich nicht ver­än­dern. Das ist klar! Also muss für den er­folg­rei­chen Ver­kauf et­was an­de­res ver­än­dert wer­den!

Näm­lich Ihre Stra­te­gie und Pla­nung!

Wenn in Ih­rer Stadt Neu­bau­ge­biete ent­ste­hen, ist das ein Grund, sich um die Er­ziel­bar­keit des Ver­kaufs­prei­ses Ih­rer ei­ge­nen Be­stands­im­mo­bi­lie Sor­gen zu ma­chen?

Ganz si­cher nicht, wenn Sie kon­ti­nu­ier­lich für den Wert­erhalt Ih­rer Im­mo­bi­lie von An­be­ginn an ge­sorgt ha­ben. Wert­erhalt be­deu­tet, dass Sie im Laufe der Jahre Ihr Ob­jekt durch Re­no­vie­run­gen, Mo­der­ni­sie­run­gen stets auf ei­nem zeit­ge­mä­ßen Stan­dard ge­hal­ten ha­ben.

Dann näm­lich kön­nen Sie ohne Pro­bleme Ih­ren Im­mo­bi­li­en­wert mit dem Wert von Neu­bau­im­mo­bi­lien mit­wach­sen las­sen.

Warum sind denn überhaupt neue Immobilien in aller Regel soviel teurer als ältere gleichwertige Immobilien?

Nun, die Ant­wort ist ganz ein­fach:

In je­dem Zie­gel­stein, in je­dem Fens­ter, in je­dem Ab­fluss­rohr und in je­der Haus­tür ei­ner Neu­bau­im­mo­bi­lie ste­cken die von der Ge­werk­schaft im­mer wie­der neu er­run­ge­nen Lohn­er­hö­hun­gen drin!

Das sind un­ter vie­len an­de­ren Fak­to­ren die Gründe für die Preis­stei­ge­run­gen bei den Neu­bau­im­mo­bi­lien.

Jetzt ver­ste­hen Sie si­cher noch ein we­nig bes­ser, warum es so wich­tig ist, kon­ti­nu­ier­li­che In­stand­set­zungs­maß­nah­men an Ih­rer Im­mo­bi­lie vor­ge­nom­men zu ha­ben.

Die­je­ni­gen Haus­ei­gen­tü­mer, die über die Jahre die nö­ti­gen Mit­tel da­für auf­brin­gen konn­ten, kön­nen sich bei Ver­kauf ih­res Ob­jek­tes glück­lich schät­zen. Denn da­durch müs­sen sie nicht die Kon­kur­renz zu Neu­bau­im­mo­bi­lien in ih­rem Hei­mat­ort fürch­ten.

Stan­den Ih­nen die nö­ti­gen Mit­tel zum Wert­erhalt nicht zur Ver­fü­gung, müs­sen Sie lei­der den ent­spre­chend nied­ri­ge­ren Markt­wert ak­zep­tie­ren.

Zu­rück zum Thema „vor­ge­nom­me­ner Wert­erhalt“:

Es ver­hält sich näm­lich fol­gen­der­ma­ßen:

Viele Men­schen ha­ben über­haupt gar keine Lust, sich den ner­ven­auf­rei­ben­den Neubau-Stress an­zu­tun und kon­zen­trie­ren sich bei ih­rer Haus­su­che des­halb aus gan­zer Über­zeu­gung nur auf eine Be­stands­im­mo­bi­lie.

Und so kommt Ihr Ob­jekt ins Spiel – trotz der vie­len Neu­bau­ge­biete!

Hier ein Re­chen­bei­spiel, das Ih­nen zeigt, ob Sie sich auf der si­che­ren Seite hin­sicht­lich der Wer­tig­keit Ih­res Ob­jek­tes be­fin­den:

Der jähr­li­che Wert­zu­wachs ei­ner Im­mo­bi­lie, Instandhaltungs- und Mo­der­ni­sie­rungs­maß­nah­men vor­aus­ge­setzt (s. auch In­stand­hal­tungs­rück­lage – Wi­ki­pe­dia), be­trägt über den Dau­men ge­rech­net im­mer zwi­schen 1,5 – 4 %. Um ein­fa­cher rech­nen zu kön­nen, set­zen wir die Zahl von 2 % an (s. auch Die Höhe der In­stand­hal­tungs­rück­lage).

Mal an­ge­nom­men, Sie ha­ben Ihr Ob­jekt im Jahre 1990 er­wor­ben und da­für 180.000 DM (90.000 €) be­zahlt. Vom Jahre 1990 bis zum Jahre 2013 sind es 23 Jahre.

23 Jahre x 2 % Wert­zu­wachs = 46 %

von 180.000 DM (90.000 €) 46 % = 82.800 DM (41.400 €)

180.000 DM + 82.800 DM = 262.800 DM (131.400 €)

 Wohneigentum - Finanzierung

Wenn Sie über die Jahre, um bei un­se­rem Bei­spiel zu blei­ben, in die­sen 23 Jah­ren, tat­säch­lich circa 82.800 DM oder 41.400 € in Ihr Ob­jekt in­ves­tiert ha­ben, so steht Ihr Ein­fa­mi­li­en­haus bzw. Ihre Ei­gen­tums­woh­nung heute mit ei­nem rea­lis­ti­schen Wert von 131.400 € da.

Und wissen Sie, was der absolute Hammer ist?

Hät­ten Sie ge­wusst, dass sich in der Haus­ver­käu­fer­szene fast durch­gän­gig ein merk­wür­di­ges, denk­wür­di­ges Phä­no­men ent­de­cken lässt?

Was mei­nen Sie, wo­von ich spre­che?

Hier meine Ant­wort:

Die pri­va­ten Haus­ver­käu­fer ma­chen was?

Ja, ganz so als wenn sich alle ab­ge­spro­chen hät­ten!!!

Sie tau­schen DM ge­gen Euro!

Und so wer­den aus

180.000 DM mal eben 180.000 € + 82.800 € Wert­zu­wachs =

262.800 € Ver­kaufs­preis!!!

Und weil das alle tun, und die Ban­ken, die die Hy­po­the­ken für die Ob­jekte fi­nan­zie­ren, fast kon­form mit­zie­hen (auch sie pro­fi­tie­ren na­tür­lich von der Ver­dop­pe­lung der zu ge­wäh­ren­den Hy­po­the­ken­sum­men!), hat sich diese Hand­ha­bung so gut wie ein­ge­bür­gert. Und je­der nimmt es so hin, weil es halt so ist!

Wäre ja al­les nicht wei­ter der Auf­re­gung wert, wenn sich un­sere Löhne und Ge­häl­ter ebenso ver­dop­pelt hät­ten.

Der auf­merk­same Le­ser wird, wenn er sel­ber Ei­gen­tü­mer ei­ner Im­mo­bi­lie ist und diese ver­kau­fen will, ge­rade ein gro­ßes Aha‑Erlebnis ha­ben!

Beton-Gold! Und im­mer wie­der Beton-Gold!

Wenn Sie mit­ge­rech­net ha­ben, stel­len Sie fest, dass sich Ihr Beton‑Gold‑Vermögen

nicht we­ni­ger als ver­dop­pelt hat!

Pro­bie­ren kann man es, die­sen Preis auf dem Markt zu er­zie­len!

Beim ge­rade ak­tu­ell ver­mit­tel­ten Ob­jekt durch meine Firma wie­der das­selbe Phä­no­men!

DM wurde er­setzt durch das €-Zei­chen!!!

Die Käu­fer sind jung, ge­rade 25 Jahre alt, die Preise in die­ser Ka­te­go­rie sind für sie zur Nor­ma­li­tät ge­wor­den, weil sie den Be­zug zur D-Mark nicht mehr ha­ben.

Und das kommt po­si­ti­ve­r­weise dem pri­va­ten Haus­ver­käu­fer doch sehr ent­ge­gen!!

Zu­sam­men­fas­sung:

In dem heu­ti­gen Bei­trag ha­ben Sie vie­les über die Ent­ste­hung des Ver­kaufs­prei­ses er­fah­ren und er­kannt, wie Sie Ih­ren

Beton-Goldschatz ver­dop­peln.

Ist es nicht von enor­mer Wich­tig­keit, dass Sie auch ein we­nig hin­sicht­lich Ih­rer Stra­te­gie und Pla­nung auch über die Ent­ste­hung des Ver­kaufs­prei­ses nach­den­ken?

In den nächs­ten Blog­bei­trä­gen be­fas­sen wir uns ge­mein­sam mit der Bei­brin­gung der be­nö­tig­ten Un­ter­la­gen.

Wet­ten, dass Sie über die Be­reit­hal­tung des Grund­ris­ses eine völ­lig an­dere Mei­nung ha­ben wer­den als ich?

Im nächs­ten Blog­bei­trag gibt es dazu Auf­klä­rung oder hier kli­cken für alle In­for­ma­tio­nen.

Wel­che Feh­ler ha­ben Sie beim pri­va­ten Haus­ver­kauf ge­macht? Wel­che Tipps wür­den Sie ei­nem pri­va­ten Haus­ver­käu­fer ge­ben?

 

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