Wo drückt den privaten Hausverkäufer der Schuh am meisten?

Je län­ger ich als Mak­le­rin tä­tig bin, und die­sem fan­tas­ti­schen Be­ruf gehe ich mitt­ler­weile 20 Jahre nach, umso mehr fange ich an, das spe­zi­elle Thema „Haus­ver­kauf“ mit den Au­gen des pri­va­ten Haus­ver­käu­fers zu se­hen.

Als jun­ger Spund ist man, wie in al­len be­ruf­li­chen Tä­tig­kei­ten, viel zu sehr auf die Tä­tig­keit als sol­che kon­zen­triert. Das heißt, als junge Mak­le­rin war vie­les für mich Neu­land und da­mals kam ich noch nicht auf diese Idee, mal „die Seite zu wech­seln“.

Neu­land also war:

  • Ver­träge ab­zu­schlie­ßen,
  • da­für Sorge zu tra­gen,
  • dass alle ob­jekt­re­le­van­ten Un­ter­la­gen kom­plett vor­la­gen,
  • die Objekt-Strategie und –pla­nung, auf den in­di­vi­du­el­len Kun­den be­zo­gen, vor­neh­men,
  • den ver­kehrs­wert­ge­rech­ten Preis er­mit­teln,
  • Über­le­gun­gen tref­fen, in wel­cher Form mit dem Ob­jekt an die Öf­fent­lich­keit ge­gan­gen wer­den soll,
  • ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Ex­posé er­stel­len,
  • die Be­sich­ti­gun­gen pla­nen und durch­füh­ren,
  • wenn der Käu­fer da war, in even­tu­elle Preis­ver­hand­lun­gen ein­zu­stei­gen,
  • alle For­ma­li­tä­ten für die no­ta­ri­elle Be­ur­kun­dung bei­brin­gen,
  • die Be­glei­tung des Kun­den zum No­tar
  • bis hin zur Über­wa­chung der Ob­jekt­über­gabe und des Zah­lungs­ein­gangs.

Hier kli­cken für alle Ant­wor­ten auf Ihre Fra­gen, die Sie bei Ih­rem pri­va­ten Haus­ver­kauf be­schäf­ti­gen.

Ver­schwie­gen wer­den soll an die­ser Stelle na­tür­lich nicht, dass je­der Gang zum No­tar, also der krö­nende Ab­schluss ei­nes ge­lun­ge­nen Haus­ver­kaufs mit ei­nem Sekt ge­büh­rend mit den Käu­fern und den Ver­käu­fern ge­mein­sam ge­fei­ert wurde.

Mit den Jah­ren trat selbst­ver­ständ­lich so et­was wie Rou­tine ein. Und das ist auch gut so. Zum an­ge­eig­ne­ten Wis­sen ge­sellte sich mehr und mehr die be­ruf­li­che Er­fah­rung. Das be­deu­tet, dass je­der gute Mak­ler, der auf eine lang­jäh­rige Markt­er­fah­rung zu­rück­blickt, den Markt­wert ei­ner Im­mo­bi­lie sei­nes Ein­zugs­ge­bie­tes fast „aus dem Är­mel schüt­telt“ und für den Ver­käu­fer die­ser Im­mo­bi­lie in den al­ler­meis­ten Fäl­len den Käu­fer für die­ses Ob­jekt aus sei­ner bes­tens ge­pfleg­ten Kun­den­kar­tei her­aus­fil­tert. Das heißt, das Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men läuft.

Ich kann Ih­nen sa­gen, das öff­nete mir ge­wal­tig die Au­gen! Denn plötz­lich er­kannte ich, vor welch schwie­ri­gen Auf­ga­ben so ein auf sich al­lein­ge­stell­ter pri­va­ter Haus­ver­käu­fer sich be­fand.

Was für ei­nen al­ten Ha­sen wie mich, zum Bei­spiel die kor­rekte Wert­ermitt­lung, eine Lap­pa­lie ist, konnte für den ganz nor­ma­len pri­va­ten Haus­ver­käu­fer, der diese Tä­tig­keit in al­ler Re­gel nur ein oder zwei­mal in sei­nem Le­ben durch­führte, eine ge­wal­tige Her­aus­for­de­rung sein. Wenn er viel Glück hat, geht al­les gut. An­de­rer­seits ha­ben viele pri­vate Haus­ver­käu­fer nach der „Augen-zu-und-durch-Methode“ und „wir-werden-das-Schiff-schon-schaukeln-Methode“ ganz schön Schiff­bruch er­lit­ten. Im über­tra­ge­nen Sinne.

Viel­leicht ge­hö­ren Sie zu den Men­schen, die in ab­seh­ba­rer Zeit ge­den­ken, ihr Ob­jekt zu ver­äu­ßern, aber all die Feh­ler, von de­nen Sie aus ih­rer Nach­bar­schaft oder Ih­rem Freundes- und Be­kann­ten­kreis hör­ten, auf je­den Fall ver­mei­den wol­len. Es reizt Sie aber un­ge­mein, den Ver­kauf Ih­rer Im­mo­bi­lie sel­ber in die Hand zu neh­men. Warum auch im­mer, Sie sind der Mei­nung, dass Sie das hin­be­kom­men wer­den, wenn Sie nur die eine oder an­dere wich­tige In­for­ma­tion dazu hät­ten. Sie den­ken viel­leicht, jetzt müsste ich ei­nen Fach­mann fra­gen kön­nen.

Hier, an die­ser Stelle bre­che ich ein­mal ab mit Ih­ren Über­le­gun­gen und ich lasse Sie wis­sen, dass Sie mich, quasi als ih­ren Fach­mann, oder bes­ser Fach­frau, al­les fra­gen dür­fen, was Sie rund um Ih­ren ge­plan­ten Im­mo­bi­li­en­ver­kauf be­schäf­tigt.

Ich bin mir ganz si­cher, am meis­ten drückt Sie doch der Schuh, um auf meine Ein­gangs­frage zu­rück­zu­kom­men, hin­sicht­lich die­ser drei fol­gen­den Fra­gen:

wie viel,

wie lange,

wer?

Ge­nauer ge­sagt: wie viel Euro wer­den Sie für ihr Ob­jekt be­kom­men, wie lange wird der Ver­kaufs­pro­zess dau­ern, wer wird der Käu­fer sein?

Viel­leicht aber ge­hen Ih­nen ganz an­dere Fra­gen durch den Kopf.

Ha­ben Sie keine Hem­mun­gen, mir zu schrei­ben. Alle ein­ge­hen­den Fra­gen werde ich in The­men­be­rei­che bün­deln und Ih­nen ant­wor­ten.

Viel­leicht konnte ich Ih­nen da­mit wei­ter­hel­fen. Wun­der­bar.

Viel­leicht er­ge­ben sich aber aus den Ant­wor­ten wei­tere Fra­gen. Noch bes­ser.

Viel­leicht be­ginnt ein le­ben­di­ger Dia­log. Das wäre das Beste. Denn da­für be­ginne ich die­sen Blog. Für ju­ris­ti­sche Fra­gen gibt es Rechts­an­wälte und die Fach­li­te­ra­tur. Mein Be­stre­ben geht da­hin, Ih­nen in Ih­ren all­täg­li­chen Un­si­cher­hei­ten hin­sicht­lich Ih­rer Haus­ver­kaufs­ab­sich­ten wei­ter­zu­hel­fen.

Also fan­gen wir an. Ich bin ge­spannt.

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