Maklergebühren Hausverkauf – wird danach gesucht, sind im Allgemeinen die Maklerprovision oder Maklercourtage gemeint

Eine Ge­bühr fällt an, wenn ein Bür­ger eine Leis­tung aus dem öffentlich-behördlichen Be­reich in An­spruch nimmt. So hat er z. B. für den An­trag ei­ner Bau­ge­neh­mi­gung eine Ver­wal­tungs­ge­bühr zu ent­rich­ten. Ebenso bei der Um­mel­dung ei­nes KFZs. Ge­büh­ren sind nicht ver­han­del­bar. Des­wei­te­ren gibt es Ge­büh­ren­ord­nun­gen für be­stimmte Frei­be­ruf­ler, so z. B. für Ärzte, Steu­er­be­ra­ter, Ar­chi­tek­ten usw.

Wird die Dienst­leis­tung ei­nes Im­mo­bi­li­en­mak­lers ver­ein­bart, so muss der Ei­gen­tü­mer ei­ner Im­mo­bi­lie sei­nem be­auf­trag­ten Mak­ler eine Pro­vi­sion oder Cour­tage be­zah­len, die land­läu­fig fälsch­li­cher­weise oft als Mak­ler­ge­bühr be­zeich­net wird und die keine Ge­bühr im recht­li­chen Sinne dar­stellt. Im Ge­gen­satz zu ei­ner Ge­bühr aus dem öffentlich-behördlichen Be­reich ist die Mak­ler­pro­vi­sion oder Mak­ler­cour­tage ver­han­del­bar. Ganz ohne Mak­ler­pro­vi­sion kön­nen Sie Ihre Im­mo­bi­lie ver­kau­fen, wenn Sie nach un­se­ren „11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“ ver­fah­ren.

Erfahren Sie zu Maklergebühren Hausverkauf:

• 1. Wann fällt eine Mak­ler­pro­vi­sion an?
• 2. Wer muss die Mak­ler­pro­vi­sion be­zah­len?
• 3. Wie hoch ist die Mak­ler­pro­vi­sion?
• 4. Was ist eine In­nen­pro­vi­sion?
• 5. Was ist eine Au­ßen­pro­vi­sion?
• 6. Makler-“belasteter“ Immobilien-Verkauf
• 7. Makler-“unbelasteter“ Immobilien-Verkauf
• 8. Vor- und Nach­teile der Pro­vi­si­ons­zah­lung
• 9. Fäl­lig­keit der Mak­ler­pro­vi­sion

Zu 1.

Weil der Im­mo­bi­li­en­mak­ler ein selbst­stän­di­ger Ge­wer­be­trei­ben­der ist, er­hält er eine Pro­vi­sion, wenn er (auf der Ba­sis ei­nes Ver­tra­ges – schrift­lich oder münd­lich) eine Ge­le­gen­heit für ei­nen Kauf- oder Miet­ver­trag nach­weist oder ver­mit­telt.

Zu 2.

Ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen dar­über, ob die Mak­ler­cour­tage vom Käu­fer, vom Ver­käu­fer oder von bei­den zu be­zah­len ist, gibt es nicht. Je nach Re­gion und Land­strich ha­ben sich Ge­pflo­gen­hei­ten ent­wi­ckelt.Maklergebühr

Die Pro­vi­sion fällt an

• für Ver­käu­fer und Käu­fer (häu­fig hälf­tig)
• aus­schließ­lich für den Ver­käu­fer
• aus­schließ­lich für den Käu­fer

Das neue Mo­dell der „Makler-Flatrate“ wird vom Mak­ler­ver­band IVD kri­ti­siert, da nach sei­ner Mei­nung die Leis­tungs­er­brin­gung als zu ge­ring er­ach­tet wird, ge­mes­sen am ver­ein­bar­ten Fest­preis der Pro­vi­sion, die zu Be­ginn des Auf­tra­ges ge­zahlt wer­den muss.

Für die Ver­mie­tung von Woh­nun­gen gilt ab 01.06.2015 das „Be­stel­ler­prin­zip“. Wer be­auf­tragt, be­zahlt. Der Im­mo­bi­li­en­mak­ler er­hält seine Pro­vi­sion von dem­je­ni­gen, der ihn be­auf­tragt hat. Das ist in der Re­gel der Ver­mie­ter und nicht mehr der Mie­ter.

Zu 3.

Je nach Bun­des­land und Re­gion, bzw. Stand­ort, Markt­lage und Preis der Im­mo­bi­lie va­ri­ie­ren die Pro­vi­si­ons­sätze von 3 – 8 % plus Mehr­wert­steuer. Bei Ver­mie­tung fal­len bis zu zwei Netto-Monatskaltmieten plus Mehr­wert­steuer an. Bei Ver­mitt­lung von Ge­wer­be­ob­jek­ten wer­den in­di­vi­du­elle Ab­spra­chen ge­trof­fen.

Zu 4.

Die In­nen­pro­vi­sion be­ruht zu­meist auf der Ab­ma­chung zwi­schen Ver­käu­fer und be­auf­trag­tem Mak­ler. Ge­wor­ben wird gerne mit der Be­zeich­nung „pro­vi­si­ons­freier Ver­kauf“. D. h., dass der Ver­käu­fer dem Mak­ler nach er­folg­tem Ver­kauf eine ab­ge­machte Pro­vi­si­ons­höhe vom er­ziel­ten Ver­kaufs­preis ab­gibt. Hier wird gerne die Rech­nung ohne den Wirt ge­macht. Denn, es geht nicht an­ders, als dass der Kauf­preis sich um die Höhe der Pro­vi­sion ver­teu­ert.

Kluge Rech­ner, d. h. Kauf­in­ter­es­sen­ten, die den Markt ge­raume Zeit be­ob­ach­ten, wer­den von ei­nem durch die ver­steckte Mak­ler­pro­vi­sion über­teu­er­tes Ob­jekt die Fin­ger las­sen oder, wenn sie be­son­ders schlau und be­son­ders in­ter­es­siert sind, ge­schickt ver­su­chen, den Preis so weit her­un­ter zu han­deln, dass der Ver­käu­fer und der Mak­ler am Ende nichts ge­won­nen ha­ben, wenn sie die Pro­vi­sion ver­ste­cken woll­ten. Wie Sie Ihr Ob­jekt ohne Mak­ler­pro­vi­sion sel­ber ver­kau­fen, er­fah­ren Sie in den „11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“.

Die Re­ge­lung der In­nen­pro­vi­sion ist für den Käu­fer dop­pelt nach­tei­lig, weil sich die Kos­ten für die Grund­er­werb­steuer und Be­ur­kun­dungs­ge­büh­ren um die ver­steckt ein­ge­rech­nete Ver­käu­fer­pro­vi­sion pro­zen­tual er­hö­hen.

Zu 5.

Bei der Au­ßen­pro­vi­sion wird von vorn­her­ein mit of­fe­nen Kar­ten ge­spielt. Der Ver­käu­fer weiß auf Grund des ab­ge­schlos­se­nen Mak­ler­ver­tra­ges, wel­che Pro­vi­si­ons­höhe nach dem Ver­kauf auf ihn zu­kommt.

Der Käu­fer wird in der Wer­bung in ei­nem Im­mo­bi­li­en­por­tal oder in der Presse auf die Pro­vi­si­ons­höhe auf­merk­sam ge­macht, wenn er sich für ein be­stimm­tes Ob­jekt in­ter­es­siert. Das ist ge­setz­lich so vor­ge­schrie­ben.

Fer­ner legt der kor­rekt ar­bei­tende Im­mo­bi­li­en­mak­ler dem In­ter­es­sen­ten zur Be­sich­ti­gung die „Nach­weis­be­stä­ti­gung“ zur Un­ter­schrift vor. Diese ent­hält ebenso den Hin­weis, dass bei Kauf der be­sich­tig­ten Im­mo­bi­lie eine Pro­vi­sion in der an­ge­ge­be­nen Höhe zur Zah­lung fäl­lig wird. Pro­vi­si­ons­frei kön­nen Sie Ihr Haus mit mei­nen „11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“ sel­ber ver­kau­fen!

Zu 6.

Wech­selt nach der no­ta­ri­el­len Be­ur­kun­dung eine Im­mo­bi­lie ih­ren Ei­gen­tü­mer auf Grund der Ver­mitt­lungs­tä­tig­keit ei­nes Mak­lers (Makler-„belastet“), so be­fin­det sich au­ßer dem Käu­fer und dem Ver­käu­fer ein Drit­ter – der Mak­ler – im Bunde.

Zu 7.

Beim Makler-„unbelasteten“, dem pri­va­ten Haus­ver­kauf, muss sich der Ei­gen­tü­mer ei­nes Ob­jek­tes nur mit sei­nem Kauf­in­ter­es­sen­ten ei­ni­gen – in Zu­sam­men­ar­beit mit dem be­ur­kun­den­den No­tar.Maklergebühr

Zu 8.

Die Vor- und Nach­teile sind un­ter­schied­lich zu be­trach­ten.

a.) Die Vor- und Nach­teile aus der Sicht des Käu­fers:
b.) Die Vor- und Nach­teile aus der Sicht des Ver­käu­fers

a)

Für viel­be­schäf­tige und be­ruf­lich stark ein­ge­spannte Haus­su­chende ist es häu­fig un­ab­ding­bar, ei­nen Mak­ler zu be­auf­tra­gen, für sie das rich­tige Ob­jekt aus­fin­dig zu ma­chen und den Kauf zu ver­mit­teln. Dass sie für die Er­brin­gung die­ser Dienst­leis­tung eine Mak­ler­pro­vi­sion zu zah­len ha­ben, se­hen sie als selbst­ver­ständ­lich an.

An­dere Käu­fer bzw. Haus­su­chende hin­ge­gen, die zwar über ge­nü­gend Zeit zur Su­che, aber nicht über das nö­tige „Klein­geld“ für die Mak­ler­pro­vi­sion ver­fü­gen, be­trach­ten es als är­ger­lich und nach­tei­lig, wenn sämt­li­che in Frage kom­men­den Ob­jekte aus­schließ­lich über ei­nen Im­mo­bi­li­en­mak­ler käuf­lich zu er­wer­ben sind. Ver­kau­fen Sie Ihr Haus pro­vi­si­ons­frei mit mei­nen „11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“.

b)

Es gibt Haus­ver­käu­fer, de­nen ist es nur recht, eine Mak­ler­pro­vi­sion zu zah­len, die Haupt­sa­che, sie müs­sen sich bei ih­rem Haus­ver­kauf um nichts küm­mern. Diese Hal­tung ist häu­fig bei Er­ben­ge­mein­schaf­ten zu fin­den.

Oft ist ih­nen ein­zig das Wann und Wie viel wich­tig. Wann ist das Ob­jekt ver­kauft und wie viel wird auf ih­rem Konto ein­ge­hen.

An­dere Ei­gen­tü­mer hin­ge­gen be­auf­tra­gen nur wi­der­wil­lig ei­nen Mak­ler, weil sie be­fürch­ten, dass ihr Haus nie­mand kau­fen wird, wenn zu­sätz­lich zum Kauf­preis die Mak­ler­pro­vi­sion zu be­zah­len ist. Ihre Skep­sis und ihr Miss­trauen Mak­lern ge­gen­über sind so aus­ge­prägt, dass sie den Ver­such, ihr Ob­jekt selbst zu ver­äu­ßern, vor­zie­hen. Mit Hilfe der „11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“ ist es kin­der­leicht.

Zu 9.

Wird ein Mak­ler vom Ver­käu­fer be­auf­tragt und ein Ver­trag zum Ver­kauf der Im­mo­bi­lie in­klu­sive ei­ner Pro­vi­si­ons­zah­lung ge­schlos­sen, so fällt in der Re­gel eine Pro­vi­si­ons­zah­lung un­mit­tel­bar nach Be­ur­kun­dung des Kauf­ver­tra­ges an, un­ab­hän­gig vom Zah­lungs­ein­gang des Kauf­prei­ses.

Ab­wei­chun­gen hier­von fin­den sich in den Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Im­mo­bi­li­en­bü­ros oder wer­den im Mak­ler­ver­trag fest­ge­schrie­ben (z. B. erst bei Zah­lungs­ein­gang des Kauf­prei­ses oder an­dere Ei­ni­gun­gen).

Kauft ein In­ter­es­sent eine Im­mo­bi­lie, die ein Im­mo­bi­li­en­mak­ler ver­mit­telt hat, fin­det sich meist im Kauf­ver­trag ein Pa­ra­graph, der be­sagt, dass der Ver­kauf durch die Ver­mitt­lung ei­nes Im­mo­bi­li­en­mak­lers zu­stande kam. Diese Ei­ni­gung ist von pri­vat­recht­li­cher Na­tur.

In der Re­gel ist die Mak­ler­pro­vi­sion so­fort nach der no­ta­ri­el­len Be­ur­kun­dung fäl­lig. Es sei denn, es be­stan­den zwi­schen Käu­fer und Mak­ler Ab­ma­chun­gen zur spä­te­ren Zah­lung. Z. B. dann, wenn die fi­nan­zie­rende Bank, die die Mak­ler­pro­vi­sion in die Fi­nan­zie­rung mit ein­ge­preist hat, die Gel­der der be­an­trag­ten Hy­po­thek zur Zah­lung fäl­lig stellt.

Sie wis­sen jetzt al­les über die Mak­ler­ge­büh­ren. Wenn Sie mit ei­nem Mak­ler von vorn­her­ein gar nichts zu tun ha­ben wol­len, kli­cken Sie hier und wen­den Sie das Wis­sen ei­ner er­fah­re­nen Mak­ler­ex­per­tin an.

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