Wie Sie jetzt den schrecklichsten Klassiker des Hausverkaufs-Gespräches in einen harmonischen Waldspaziergang umwandeln Teil 1/3

und zu­sätz­lich

a) ei­nen hö­he­ren Ver­kaufs­er­lös er­zie­len und

b) viel schnel­ler zum No­tar kom­men

Hier kommt der Klas­si­ker (die schreck­li­che Wahr­heit) des Ver­kaufs­ge­sprächs. Ich gebe Ih­nen ein Bei­spiel da­für, wie 92 % al­ler pri­va­ten Haus­ver­käu­fer ein Ver­kaufs­ge­spräch durch­füh­ren – weil sie es nicht bes­ser wis­sen, so­lange sie un­ser E-Book „Die 11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln noch nicht ken­nen!

Aus der Mak­ler­pra­xis
frisch auf den Tisch des
pri­va­ten Haus­ver­käu­fers

Das muss ich Ih­nen be­rich­ten!

Es dreht sich um un­se­ren letz­ten Ver­kauf. Al­les lief prima, ge­ra­dezu mus­ter­gül­tig. Jede ein­zelne Phase könnte glatt un­se­rem E-Book „Die 11 Gol­de­nen Mak­ler­re­geln“ent­nom­men sein.

Bis auf das Eine!

Das Ver­kaufs­ge­spräch! Grrrr!

Die Käu­fer wol­len kau­fen –

und der Ver­käu­fer re­det…

Und das kam so:

Wir sit­zen zur Be­spre­chung zu­sam­men, zu der ich beide Par­teien ge­la­den hatte, um letzte Ver­kaufs­mo­da­li­tä­ten wie Preis und Übergabe-Zeitpunkt aus­zu­han­deln – und al­les droht aus dem Ru­der zu lau­fen… Und warum das? Le­sen Sie wei­ter…

Vor­aus­schi­cken muss ich:

Wie­der mal ging al­les mit dem Ver­kauf so ra­sant schnell (mit „al­les“ meine ich, dass vom Zeit­punkt der Ob­jekt­ver­öf­fent­li­chung im Im­moscout bis zu den ers­ten An­ru­fen nur we­nige Stun­den ver­gin­gen)!

Oben­drein er­gab sich, dass wir keine Zeit mehr für mein „Verkäufer-Einweisungsgespräch“ fan­den, d. h. die Auf­klä­rung dar­über, wie sich die Ver­käu­fer in der ganz hei­ßen Phase zu ver­hal­ten ha­ben, weil die Ei­gen­tü­mer eine lange ge­buchte Ur­laubs­reise ge­nau zum Ver­kaufs­zeit­punkt an­tre­ten muss­ten. Nur die Ehe­frau er­hielt die ent­spre­chen­den „In­struk­tio­nen“ und ich war der Mei­nung, sie würde ih­rem Ehe­mann al­les Nö­tige be­rich­ten. Mit „Nö­tige“ meine ich, dass nur ich die Ge­sprächs­füh­rung in­ne­habe und le­dig­lich bei Spe­zi­el­lem an die Ver­käu­fer die Frage wei­ter­ge­ben werde.

Und wie schon er­wähnt, konnte ich le­dig­lich die Ver­käu­fe­rin noch te­le­fo­nisch in­for­mie­ren und sie ver­gaß wohl, das an ih­ren Ehe­mann wei­ter­zu­ge­ben.

Der Haus­schlüs­sel wurde uns in Ab­spra­che mit den Ei­gen­tü­mern von der Nach­ba­rin über­ge­ben und wir konn­ten zwei Be­sich­ti­gun­gen wäh­rend de­ren Ab­we­sen­heit durch­füh­ren.

Die zwei­ten Be­sich­ti­ger, eine junge Fa­mi­lie mit zwei klei­nen Kin­dern, sa­hen das Ob­jekt, wa­ren so­fort Feuer und Flamme und spra­chen den ma­gi­schen Satz, dem ich be­reits schon ein­mal ei­nen gan­zen Blog­ar­ti­kel wid­mete:

Wir wol­len das Haus kau­fen!“  Hauskaufen

OK, sagte ich, dann werde ich da­für sor­gen, dass Sie es auch be­kom­men!

Der Ver­kaufs­preis wurde zur Zu­frie­den­heit al­ler fest­ge­legt (dazu war ich von den Ei­gen­tü­mern au­to­ri­siert wor­den). Und an­schlie­ßend ver­ein­bar­ten wir ei­nen Ter­min, um mit den Ei­gen­tü­mern nach ih­rer Ur­laubs­rück­kehr letzte Mo­da­li­tä­ten wie den end­gül­ti­gen Ver­kaufs­preis und Übergabe-Zeitpunkt zu be­spre­chen.

Als ich die Ehe­leute am Tage ih­rer Rück­kehr über den schnel­len Ver­kaufs­er­folg in­for­mierte, zeig­ten sie am­bi­va­lente Ge­fühle:

Freude über den ge­glück­ten schnel­len Ver­kauf und Trau­rig­keit, weil jetzt die letz­ten Wo­chen in ih­rem Zu­hause ganz kon­kret be­vor­stan­den.

In all den Tur­bu­len­zen ver­gaß ich nach­zu­fra­gen, ob die Ei­gen­tü­me­rin ih­rem Mann Be­scheid ge­sagt hatte, dass es sinn­voll ist, wenn ich die Be­spre­chung leite und sich die Ei­gen­tü­mer ru­hig zu­rück­hal­ten dür­fen.

Fort­set­zung folgt… im nächs­ten Blog. Schauen Sie ru­hig wie­der rein und er­fah­ren Sie, wie es wei­ter­ging…

 

 

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